FACHWERKEICHE

Schon bei meinem ersten Besuch in Deutschland 2001 habe ich mich in Fachwerkhäuser verliebt. Die Beständigkeit dieser Bauten hat mich tief beeindruckt.
Jahre später, 2008, hatte ich das große Glück für eine Firma zu arbeiten, die Fachwerksanierungen vornimmt. Diese Arbeit hat mich sehr erfüllt und die Stärke und Stabilität und vor allem die Geschichte dieses Holzes faszinieren mich bis heute.

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Die Vorstellung, dass Männer vor vielen Jahren ohne die heutigen Hilfsmittel solche Bauwerke geschaffen haben, ist Inspiration für meine eigene Arbeit. Während der Arbeit versuchte ich mir die Zimmerleute der Vergangenheit vorzustellen, haben sie gefroren oder gar gehungert? Waren ihre Werkzeug scharf? Konnte einer von ihnen dieselbe Freude an dieser Arbeit empfinden, wie ich sie heute fühle?

Fachwerkeiche hat den großen Vorteil, dass sie über 200 Jahre natürlich trocknen konnte. Die Chancen, dass dieses Holz nach der Verarbeitung „weiterarbeitet“, gehen gegen Null. Kombiniert man diese Eigenschaft mit meinem Stil der Verarbeitung, ergibt sich ein zeitloses Möbelstück für viele Generationen.

Ich beziehe mein Holz von Fachwerkhaussanierungen oder von Menschen, die Eichenbalken seit Jahrzehnten auf ihrem Grundstück lagern, ohne Verwendung dafür zu haben. Das macht meine Möbelstücke ökologisch wertvoll.

Nur ökonomisch sind sie für mich zumeist von Nachteil, da es durch die vielen Nägel, die sich noch in den Balken befinden, zu einem großen Verschleiß an Sägeblättern kommt. Doch dieses Opfer bringe ich gerne, denn:

On ne fait pas d’omelette sans casser des oeufs !

MISSION STATEMENT

Mein Ziel ist es einmalige Kunstmöbel voller Charakter zu schaffen. Manche Menschen denken, Eiche sei altmodisch, 70er-Jahre-Stil und viel zu rustikal. Doch ich hauche dem Holz neues Leben ein und so passen meine Objekte ebenso gut in ein Rheinblick-Penthouse wie in ein Landhaus.

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Bisher ist alles, was Sie hier sehen können, meinen eigenen Ideen und Zeichnungen entsprungen. Manche Designs entstanden als Geistesblitz, andere warteten Monate halb fertiggestellt auf Vollendung.

Jede meiner Arbeiten ist sehr zeitaufwändig, und ich genieße jede Minute davon. Deshalb können meine Preise keinen Stundenlohn widerspiegeln, sondern sind das Fairste, was ich anbieten kann um meine Kosten abzudecken.

Teil meines Stils ist es, verschiedene Maserungen und Farbschattierungen des Holzes zu mischen, oder auch verschiedene Holzarten wie Birnbaumholz und Eiche zu kombinieren. Die Resultate sind faszinierend.

Vielleicht suchen Sie schon seit Langem nach einem ganz bestimmten Tisch, Stuhl, Regal, Rahmen, etc.? Sie haben eine Vorstellung doch keinen konkreten Plan? Ich konkretisiere Ihre Vorstellung, wir diskutieren, zeichnen, verändern, wenn nötig mit Modellen, und wenn Sie zufrieden sind, baue ich Ihren Traum in Fachwerkeiche!

PHILOSOPHIE

Ich werde damit fortfahren Kunstmöbel zu bauen, die hunderte von Jahren genutzt und geliebt werden. Ich möchte mit meinen Produkten Fingerspitzen magisch anziehen, denn MAN MUSS DIE HOLZSTRUKTUR ERFÜHLEN, um das Möbel zu schätzen. Ich möchte natürlich, dass Sie meine Möbel kaufen und Ihre Gäste Sie fragen „Wo hast Du das denn her?“

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Es ist mir auch wichtig, dass meine Möbel Ihren Wohnraum noch behaglicher machen, oder ein einziger Hingucker dem Raum ganz neuen Charme verleiht.

Ich benutze ausschließlich Holzverbindungen und Leim für meine Arbeit, keine Schrauben oder Metallverbindungsteile. In der modernen Schreinerei wird dieses Verfahren als überzogen und zu aufwändig angesehen, doch gibt genau diese Methode den Möbeln ihre Stabilität.

Gott hat mich mit Geduld gesegnet, deshalb stört es mich nicht stundenlange Arbeit in ein einzelnes Detail zu stecken.

CHIPPIE

Chippie ist ein umgangssprachliches Wort aus dem Englischen und bezeichnet jemanden, der mit Holz arbeitet, sei es als Zimmermann, Schreiner, Tischler, Drechsler o.ä.

Der Chippie, der sich Ihnen hier vorstellt, heißt Gerard Needham und wurde 1975 in Irland, County Mayo geboren.

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Von 1992-1996 machte ich meine Ausbildung zum Zimmermann und Schreiner. Während dieser Zeit und weiter bis 1999, arbeitete ich in den Bereichen Bedachung und Innenausbau.

Von 1999 bis 2005 war ich im Freiwilligendienst auf Haiti. Dort war ich zunächst als Schreiner zuständig für die Produktion neuer und Instandhaltung gebrauchter Einrichtungsgegenstände in einem Waisendorf (www.nph.org). Ab 2003 arbeitete ich im Vorarbeiterteam am Bau eines 12.000 m² großen Krankenhauskomplexes.

Im Juni 2005 kehrte ich mit meiner Familie nach Irland zurück und arbeitete als selbständiger Zimmermann mit einem kleinen Team.

Nach dem Umzug nach Deutschland im Jahr 2007 beschäftigte ich mich neben Elternzeit, dem Erlernen der Sprache und Umzug ins eigene Haus mit kleineren und größeren Jobs.

In den Jahren 2008-2011 durfte ich durch die Arbeit bei einer Rheinbacher Zimmerei endlich Erfahrung mit Fachwerkhäusern machen. Diese Passion ist geblieben! Doch leider hielten Knie und Rücken den Belastungen der Baustellen nicht länger stand.

Seit 2011 arbeite ich im Sozialkaufhaus LISA in Remagen, eine Einrichtung der Caritas, sowie als freischaffender Künstler. Mit meiner Frau und drei Töchtern lebe ich in Wachtberg-Niederbachem.

"Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele"

Pablo Picasso

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